Verfolge deinen Traum!

Ein bissche Gänsehaut hatte ich schon als ich zum ersten Mal das Video zu der neuen Bridgestone Kamapagne mit Fabian Hambüchen gesehen habe – Wahnsinn was für eine Maschine dieser Mensch ist, wie unglaublich diszipliniert und strebsam. Da bekomme ich ein ganz schlechtes Gewissen wenn ich daran denke wie oft ich mich zum Sport schleppen muss. Und dabei war ich selbst mal sehr aktiv im Sport, habe von Streetdance, bis Judo (sogar mit dem blauen Gürtel), Ballett und Bodenturnen gemacht. Doch nichts habe ich wirklich intensiv weiter verfolgt, bzw. wurden dann irgedwann andere Dinge wichtiger, zum Beispiel der erste Freund, die Freunde die alle auf diese angesagte Party gegangen sind und die ersten Reisen. Schwupps, da war die Konzentration dahin und die Motivationen vergessen. Speziell beim Judo bereuhe ich meine Entscheidung – doch das Gute: man hat jeden Tag die Möglichkeit neu zu entscheiden und neu anzuknüpfen, vielleicht nicht auf dem Niveau von Fabian Hambüpchen, dennoch haben wir die Möglichkeit. Für mich eine wunderbare Erkenntnis – nicht nur im Sport, auch in meiner generellen Einstellung zum Leben. Jeden Tag mich neu entscheiden zu können lässt mich frei und stark fühlen.

Kristina Vogel ist eine deutsche Bahnradsportlerin, die mehrere Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympische Medaillen gewinnen konnte, obwohl sie bei einem Verkehrsunfall 2009 beinahe ihr Leben verloren hätte. Für Kristina ist ihr Erfolg halb Körper-, halb Kopfsache. „Wenn man seinem Körper sagt: Wir schaffen das, wir können das, wir können kämpfen – dann wird sich das durch jede Faser des Körpers ziehen, und dann kann man es auch.“

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Kleine Liebeserklärung!

Wir haben ja alle schon nicht mehr daran geglaubt – aussetzten würde der Sommer dieses Jahr, niemals wieder kehren, dachten wir uns! Aber nein, auch dieses Jahr kam der Sommer mit einem Schlag, ohne Anklopfen ohne Vorwarnung – einfach so, zack war er da! Herrlich!

Die ersten Tage am See dieses Wochenende und auch heute sitze ich am Fenster meiner neuen Wohnung, die großen Kreuzrahmenfenster weit geöffnet, die Blumen auf dem Fensterbrett und den Bikini unterm Kleid. Draußen fliegen die Pollen, es sieht aus als würde es schneien, die Luft duftet nach Lindenblüten! Was will man mehr, da kann mich selbst die Baustelle nebenan nicht von meinem Glücksgefühl runter holen. Fehlt nur noch eins: EIS! Eine große Waffel mit mindestens zwei Kugeln Eis – für mich der Inbegriff von Sommeranfang. Als kleines Mädchen habe ich zu dieser Zeit immer eine Mark von meiner Mama bekommen, dafür hat man damals (oh Gott ich kling so uralt) noch zwei Kugeln bekommen. Heute ist das etwas anders, aber das stört mich nicht, Eis mit Sahne und am besten noch Streußeln obendrauf – meine Definition von Sommer (zusammen mit dem Bikini unterm Kleid und dem Badehandtuch auf dem Gepäckträger). In diesem Sinne wüsche ich Euch einen wundervollen Start in die schönste Zeit des Jahres – macht es Euch so schön wie möglich, esst viel Eis und seid glücklich über jeden Tag! Happy Monday

Berlin_Summer

Berlin_Summer

 

Mein Rezept zum Glück …

Was soll ich sagen … die Zeit ist mal wieder verflogen, ein Augenschlag und schon waren die sechs Wochen rum. Das macht mir ein bisschen Angst und gleichzeitig weiß ich, dass genau das der Beweis dafür ist, dass es eine wunderbare Zeit gewesen sein muss. Viele neue, wunderbare Erinnerungen und Erlebnisse, neue Gefühle, alte Freunde … Dachte ich dieses Jahr noch vor Antritt meiner Reise, dieses Mal verliebe ich mich nicht wieder, dieses Mal komme ich zurück und werde nicht wehmütig sein. Falsch, es ist passiert wie jedes Jahr, ein Teil von meinem Herz ist und bleibt in Kapstadt. Woran das liegt .. ich kann es Euch sagen, es sind zum größten Teil die Menschen, es ist das Meer, die Power des Wassers, die Berge, das Licht, die Weiten, die Natur, das Essen, die Wärme, die Roadtrips und der Wein … Kapstadt ist für mich Freiheit, Lebensgefühl, Glück, Liebe. Und so soll es bleiben, Südafrika wurde ein Teil von mir und ich will es niemals wieder missen … Darum hier heute mein letztes Fototagebuch (vorerst) aus Kapstadt. Mit ein bisschen Glück darf ich aber schon im Februar wieder runter ..

La_Leonella

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Auf der Suche nach der Zeit …

Ehrlicher Weise habe ich überhaupt keine Lust diesen Beitrag hier zu schreiben, denn ich saß gerade über eine Stunde an einem wunderschönen Artikel, den mein dämlicher, zickiger Laptop dann mir nichts dir nichts, geschluckt hat. Einige von denen die selbst schreiben, wissen wie ärgerlich das ist…

Aber gut – ich versuch’s mal. Thema: Zeit. Zeit ist vermutlich unser wichtigstes Gut und wenn ich mich so zurück erinnere, dann war für mich Zeit lange gar nicht greifbar, fühlte sich als Kind ein Jahr noch so an wie ein ganzes Leben, fühlen sich zwölf Monate heute eher an wie vier. Ein Jahr komprimiert in ein viertel Jahr. Hatte ich nicht eben erst Geburtstag? Und jetzt ist schon wieder fast Weihnachten (und somit auch mein Geburtstag) und ich fliege nächste Woche, wie jeden Winter, schon wieder nach Südafrika. Wo ist die Zeit zwischen letztem und diesem Weihnachten geblieben? Nur noch eine Erinnerung – viele schöne, wunderbare Erinnerungen, Bilder – aber dennoch vergangen. Vor uns liegen etliche neue, spannende aber bestimmt auch nicht so tolle, Erlebniss – Erinnerungen. Doch wenn ich eins gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es das, dass ich nicht allzu wehmütig (wenn auch dankbar) zurück blicken, sondern mindestens genauso neugierig und aufgeregt in die noch (hoffentlich sehr lange) Zukunft und in das Jetzt blicken will. Umso mehr genieße ich die letzten Wintertage in Berlin, bis ich dann nächste Woche zurück nach Südafrika, zurück in den Sommer fliege – manche nennen es Flucht, ich nenne es Leben. Dieses Mal allerdings nicht drei Monate sondern „nur“ sechs Wochen – Weihnachten wird zu Hause verbracht.

Kapstadt hat vor vielen Jahren mein Leben angefangen mit zu prägen und hat sich ein Bisschen zu einem zweiten zu Hause entwickelt.  Dennoch weiß ich wo ich her komme und das ist auch gut so, ich liebe Berlin – dennoch möchte ich diesen Teil meines Lebens nicht missen und so gönne ich es mir (fast) jedes Jahr ein bisschen Lebensenergie an diesem wunderbaren Ort zu tanken – schließlich sollten wir unser Leben mit so vielen wunderbaren Bildern, Erinnerungen und Erfahrunen spicken wie nur irgend möglich. Selbstverständlich bin ich nicht nur unten um die Seele baumeln zu lassen, Kapstadt bedeutet auch immer viel Arbeit obgleich Sonne, Meer und positive Energien es sehr angenehm machen dort ein Bisschen Geld zu verdienen – eine perfekte Mischung eben. Was nach Kapstadt kommt? Noch unklar, erst mal Weihnachtsmärkte, mein Geburtstag und dann auf in’s nächste Jahr, das dann hoffentlich nicht so unverschämt schnell verfliegt wie dieses. In jedem Fall könnt Ihr Euch wieder auf tolle Bilder, Beiträge und Tipps rund um den südlichsten Zipfel Afrikas freuen.

La_Leonella_goes_Cape_TownLa_Leonella_goes_Cape_TownLa_Leonella_goes_Cape_Town „Auf der Suche nach der Zeit …“ weiterlesen

Herbst Blues // Die besten Freunde die man haben kann …

Ja es wird langsam kalt und ungemütlich draußen! Will sagen: er ist da.. der Herbst! Ich werde da hin und wieder mal richtig sentimental, so wie heute! Aber was solls, der kann auch wunderschön und manchmal auch ganz kuschelig sein. In dieser Jahreszeit ist es dann umso schöner, wenn man tolle Menschen um sich herum hat, anders erträgt man die eisige Kälte auch kaum. Da meine Familie nicht in Hamburg sondern in Berlin wohnt, ist mir das, glaube ich, doppelt so wichtig. Umso glücklicher bin ich darüber so tolle Menschen hier in Hamburg gefunden zu haben, bzw. das einige sogar auch von Berlin nach Hamburg gezogen sind – nicht wegen mir – aber dennoch, sie sind nun hier! So wie zwei meiner engsten, Mareike und Svenja, mit Ihnen verbringe ich momentan die meiste Zeit hier in Hamburg – ob wir nun abends vor der Glotze hängen und eine DVD nach der anderen gucken in unseren Schlabberlooks, an einem Mittwochabend bis spät in der Gloria Bar hocken (Mareikes und mein 2. Wohnzimmer), oder eben richtig ordentlich ausgehen, alles ist schön, solange man es mit der richtigen Person tut.

Jeder kennt das ja, man hat einen sogenannten „inner Circle“ bei mir gehören da eine Hand voll Menschen rein, die meisten davon sind allerdings noch in Berlin, andere leben in Köln, wieder sind ganz am anderen Ende der Welt – in Canada oder befinden sich auf Weltreise. Da ist es nicht so leicht, sich ständig zu sehen oder zu hören, umso wichtiger ist es, zu wissen, dass man dieses innere Band zu der anderen Person hat und selbst wenn man sich mal wochenlang nicht hört, trotzdem ist es als hätte man gestern gesprochen! Das macht für mich Freundschaft aus – eigentlich ist es wie in einer Beziehung – man muss eine ewisse Bedingungslosigkeit mitbringen. Etwas was ich auch erst lernen musste, heute aber genau weiß was es bedeutet und merke, dass ich die tollsten Freunde auf der ganzen Welt habe – egal wie oft man sich sieht oder hört zu diesen Menschen ist das innere Band so stark, dass es nicht mehr kaputt gehen kann! Ein riesengroßes Danke geht deshalb an: Stephi, Theres, Milena, Ivonne, Jule, Rick, Mareike, Annalena, Svenja und Anne! Mehr geht nicht, Ihr seid die besten!

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