Reisetipps // Mauritius!

2. April 2015
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So nun ist es endlich soweit – nadem es ja dann doch ein wenig gedauert hat, kommt nun hier der erste Beitrag zu meinem Mauritius Trip vor gut zwei Wochen. Was haben wir uns gefreut, als es endlich in den Flieger ging der uns auf diese herrliche Insel fliegen sollte.

Und los geht’s: Eine Woche lang durften wir im Grand Gaube Lux* Resort&Hotel auf der karibischen Insel Mauritius wohnen, das Hotel liegt ganz im Norden von Mauritius – der Norden gilt als die etwas ruhigere Ecke der Insel, sowohl was den Tourismus angeht (zum Glück) als auch die Temperaturen, bzw. die Wetterlage. Nunja, was das Wetter angeht schweigen wir besser von etwas anderem (wie mein Vater so schön sagen würde). Aber der Reihe nach, wir sind also an dem Samstag auf Mauritius gelandet – wurden am Flughafen gleich herzlichst in Empfang genommen und zu dem herrluchen Resort am anderen Ende der Insel gefahren worden. Wir hatten ja keine Ahnung was uns erwartet umso begeisterter waren wir, als wir auf das Gelände fuhren – WOW! Wir hatten etwas schönes erwartet – aber das war definitiv „next level“ wunderschön, offen gehalten, indirektes Licht, direkt am Meer (Bilder zum Hotel folgen in einem weiteren Post). Als wir die erste Begeisterung überwunden hatten nah uns die Managerin in Empfang und unterbreitete uns unser Programm für die Woche: Bootstour, Segelflugzeug, Dinner am Beach, Massagen, Nord-Tour und, und, und – Nicht schlecht Herr Specht. Aber, jetzt kam es, das große Aber – alles Wetterabhänig und die Wetterlage sah in der Vorschau nicht berauschend aus. Aber wir wollten uns die Laune nicht vermiesen lassen und ließen es schon am ersten Abend ordentlich krachen sprangen Nachts noch ins Meer und freuten uns über das reichhaltige Angebot der etlichen Bars …

Am nächsten Morgen  sah alles ganz friedlich aus draußen vor dem Fenster – die Sonne schien, es war warm (besser gesagt tropisch – die Luftfeuchtigkeit lieh´gt dort schon mal bei 70 Prozent). Wir nutzten das reichhaltige Angebot des Hotels (schließlich hatten wir all inclusive) mit allem drum und dran von Katamaran fahren über Massage bis hin zu Margarithas an der Bar schlürfen. Der nächste Tag brachte dann das schlechte Wetter  also nutzte die Zeit mal ein bisschen in meinen Laptop zu schauen, schließlich bin ich Freelancer und muss ständig verfügbar sein (nervt ab und an ein wenig). Der Tag endete mit einem wunderbaren Dinner. Leider blieb das Wetter etwas schlechter – wir erfuhren das ein tropischer Sturm um Mauritius wütete – toll hätte der sich nicht eine andere Woche aussuchen können? Doch wir ließen uns die Laune nicht verderben – und das Hotel war ganz bemüht uns die Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Einen Tag später mieteten wir uns ein Auto und fuhren bis runter in den Norden – der Norden ist für seine bergige (Mauritius ist eine Vulkaninsel) Landschaft bekannt. Auf dem Weg (unser Ziel war der Vulkan) machten wir Halt an diversen Spots, wie zum Beispiel an einem der bekanntesten Surfer Spots der Insel mit dem Namen Tamarin – leider waren die Wellen für meinen Freund nicht so beeindruckend (gut wenn man die Wellen aus Südafrika gewohnt ist, dann kann da wohl nur noch Hawaii mithalten). Weiter ging es  zum Black River Georges Nature Park – dieser war leider von dem, wie wir am Morgen erfuhren, tropischen Sturm, arg in Mitleidenschaft gezogen worden und daher für uns zu diesem Zeitpunkt leider nicht zugänglich (nächstes Mal). Weiter ging es Richtung Vulkan – nächster Stop ein Wasserfall „Tamarin Falls“, ein herrliches Bild und zum Glück auch nicht zu viele Touris. Als nächstes kamen wir zum Grand Bassin, der zwei Kilometer östlich von Le Pétrin gelegene Kratersee, von den Hindus auch Ganga Talao („See des Ganges“) genannt. Dieser See ist die größte hinduistische Pilgerstätte außerhalb Indiens – ziemlich beeindruckend (mein Freund wusste fast alles darüber). Ein weiterer Wasserfall lag auf unserem Weg, der in einem mächtigen Valley gelegen war – mit etwas mehr Sonne wäre das wohl der umwerfendste Ausblick gewesen, den ich je gesehen habe. Unser letzter Stop war die siebenfarbige Erde (seven earth‘), diese Hügellandschaft (siehe Photo) ist ein Naturphänomen in der Nähe  von Chamarel im Südwesten der Insel Mauritius – die farbige Erde hängt mit dem Vulkangestein zusammen – Alle unter tropischen Verwitterungsbedingungen wasserlöslichen Bestandteile wie z. B. Kieselsäuren sind weggewaschen, es bleiben nur noch das rötlich/schwarze Eisenoxid übrig, so können Farben von blau über violettblau bis blaugrün entstehen.

Danach ging es zurück ins Hotel für ein weiteres tolles Dinner und einen umwerfenden Sonnenuntergang.

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Den nächsten Tag nutzten wir für Massagen und Entspannung und man glaubt es kaum, das Wetter wurde besser (und man mag es kaum glauben, aber mein Freund und ich hatten uns bis zu diesem Zeitpunkt noch kein einziges Mal gestritten, kann ja schon mal passieren, wenn der Urlaub nicht so läuft wie erwartet) – an unserem letzten Tag durften wir dann tatsächlich noch eine Bootstour machen – Juhu – für alles wurde gesorgt – wir hatten unser eigenes kleines Holzboot mit einem Unikat eines Skippers, der mit uns an einer wunderschönen kleinen Insel anlegte und den Grill anschmiss um anschließend ein wunderbares Picknick für uns zubereitete, auf dem Rückweg hielten wir an einem Korallenriff und ab dem Moment an war es um uns geschehen und wir beide nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen, mit Schnorchel und Taucherbrille bahnten wir uns unsere Wege durch die fantastische Wasserwelt – neben Oktopussen, die Ihre Farbe vor unseren Augen wechselten, Lionfischen (die ich zum ersten Mal in echt sehen konnte) und vielen anderen großen und kleinen Fischen waren die Korallen das wohl Schönste, was ich jeh gesehen haben, in den verschiedensten Farben und Formen. Glücklich und beeindruckt ging es nach Hause zu unserem letzten Dinner, das extra für uns am Strand zubereitet wurde. Ein unvergesslicher Trip, der nicht ganz ohne Komplikationen, aber dennoch wunderschön war und mir uns meinem Freund gezeigt haben, dass wir durchaus in der Lage sind zusammen zu reisen – ist das nicht das schönste? Und wo geht’s als nächstes hin? 1000 Dank an das Grand Gaube Lux* Resort für alle Mühen und Eindrücke!

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3 Comments

  • Reply Timo 3. April 2015 at 10:54

    Wow, sehr schön, da kann man ja nur neidisch werden. Bei uns schneits ja sogar im April mal wieder… Mal sehen ob Frühling und Sommer sich bald endlich mal durchsetzten. 😉

  • Reply Anna 9. August 2015 at 13:38

    Schöner Blog, schönes Land, schöne Fotos, schöne Menschen… Schrecklich wie schön das ist 🙂

  • Reply Natalie Weller 31. August 2016 at 14:22

    Wunderbarer Post. Ich liebe Mauritius auch und bin schon öfter dort gewesen. 🙂
    Als Reiseveranstalter kriegt man manchmal sehr gute Deals.

    Die Menschen und die Landschaft dort sind einfach unvergesslich.

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