Die schöne Seite der Modewelt // La Martina

Vor einigen Wochen wurde ich von La Martina zu einem tollen Event nach Düsseldorf eingeladen. Zusammen mit vier weiteren Bloggern, unter anderem aus Italien, hatten wir die Möglichkeit die Marke La Martina, ihr Geschichte und Philosophie, sowie die neusten Key-Pieces der aktuellen Kollektion, kennen zu lernen. Mit von der Partie Ben von Martens Garten, Tobi Klanner, Justufs Hansen, Luca Macellari Palmieri und Gresy Daniilidis. Das Event am Abend wurde von etlichen Brancheninternern sowie bekannten Gesichtern aus TV und Musik besucht. Mein persönliches Highlight, neben den wirklich coolen Kleidungsstücken, die uns zu Verfügung gestellt wurden, waren die unglaublich netten Leute, die ich kennenlernen durfte. Von wegen oberflächliche Modewelt – natürlich hat die Branche beide Seiten – doch dieses Mal wurde ich von so vielen positiven Charakteren, netten Menschen und wunderbaren Gesprächen überrascht, dass sich die kleine Reise in die La Martina Welt viel mehr wie ein Ausflug mit Freunden, als mit Menschen die ich eben erst getroffen habe, angefühlt hat. Das Event fand unter anderem im Headquater von La Martina in Düsseldorf Oberkassel statt, am nächsten Tag ging es mit dem Speedboot auf den Rhein und Abends wurde zum Dinner geladen – ein rundum perfekter Ausflug, der mir persönlich nicht nur die Marke viel näher bingen konnte, ich habe auch noch mindestens einen neuen Freund dazu gewonnen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an La Martina und den lieben Ben von  Martens Garten, die all das überhaupt erst möglich gemacht haben.

Meine Outfits habe ich hier noch einmal für Euch zusammen gestellt. Mein absoluter Favorit ist natürlich der rosafarbene Bomber und der metallic Faltenrock und der Lederrucksack.

 

„Die schöne Seite der Modewelt // La Martina“ weiterlesen

Die Sache mit dem Latz

Man mag es kaum glauben, doch es soll ja tatsächlich noch mal Sommer werden in Deutschland. Ich persönlich glaube nicht wirklich daran, aber was soll’s – irgendwann müssen die Sommerklamotten schließlich aus dem Schrank. Heute habe ich mich für dieses Kordkleid mit Latz von Zalando entschieden – dazu trage ich ein graues Shirt, Stiefeletten von Acne und mein liebstes Accessoire, den Rucksack von Bally und Sonnenbrille von Ray Ban. Wer jetzt meint Latzhosen und,- kleider wären nur was für Mädchen, der irrt sich, nicht nur die Farbe (Bordeaux) sondern auch Material und Style sind dieses Jahr wieder im Kommen. Wer es lieber sportlich mag, der trägt weiße Sneaker und ein weißes T-Shirt zum Latzkleid.

„Die Sache mit dem Latz“ weiterlesen

Ein Kleid zwei Looks

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen sportlich und elegang, dann würde ich mich wahrscheinlich eher für sportlich entscheiden. Zwar liebe ich elegante Looks, besonders an anderen Frauen schaue ich gerne hin – ich selbst trage aber immer lieber etwas weniger auf – woran das liegt? Ich kann es gar nicht sagen, ich fühle mich in Highheels immer gleich so aufgetakelt – Understatement ist da wohl eher mein Stil. Aber, jetzt kommt das große Aber, dieses Mal muss ich auf keines von beidem verzichten, bei diesem knackigem Kleid von Adidas bin ich beides – sportlich und elegant. Zwar hätte ich für einen noch etwas eleganteren Look wohl doch eher zu den Stilettos greifen sollen, aber was solls, der Schnitt des Kleides ist so oder so ganz schön lässig. Der lange Schlitz an der Seite verlängert meine (etwas kurz geratenen) Beine optisch (Juhu). Wer es ganz sportlich haben will, der trägt zu diesem Look weiße oder schwarze Sneaker. In jedem Fall ist dieses Kleid ein Augenschmaus!

„Ein Kleid zwei Looks“ weiterlesen

Die Liebe hat immer Recht .. die Liebe zum Detail auch!

Heute möchte ich euch auf eine kleine Zeitreise mitnehmen. Nein ich werde nicht die alten Kinderbilder rauskamen, dafür aber ein paar lustige Geschichten zum Thema schminken. Ich denke jede Frau hatte im Laufe Ihres Lebens, die ein oder andere, mehr oder weniger lustige Schminkerfahrung gemacht. Ich zum Beispiel erinnere mich da an weißen (Glitzer) Lidschatten, dunkel umrandete Lippen und viel zu viel Mascara. Die Wangen rosarot vom Rouge, das Makeup immer um mindestens eine Nuance zu dunkel. Gruselig …  Dennoch – wir fanden uns wunderschön und haben unsere zugekleisterten Gesichter mit stolz wie einen Tuschkasten über den Schulhof spazieren geführt. Mein Mutter war regelmäßig entsetzt über all die undefinierbaren Farben in meinem Gesicht und schenkte mir schließlich zu meinem Geburtstag (ich glaube es war mein 14.) meinen ersten Markenlippenstift in einer natürlichen Farbe – der Name der auf der Unterseite des kleinen Stiftes Stand war Revlon. Bis heute bin ich dieser schönen Marke gerne treu geblieben und werde unwillkürlich in eine vergangene, herrlich unkomplizierte, sehr bunte Zeit zurück versetzt, lese ich den Namen. Dennoch, es war nie einfach an die tollen Produkte ran zu kommen, hier in Deutschland wurden sie nur sehr vereinzelnd verkauft oft habe ich sie mir von Freunden aus den USA mitbringen lassen. Umso mehr habe ich mich über den Launch am 7. Juni in allen Rossmann Filialen gefreut – auch wenn noch nicht alle Läden die coolen neuen Theken von Revlon haben (das dauert wohl noch so viel Wochen)! Mittlerweile umfasst das neue Sortiment sage und schreibe mehr als 170 Artikel und die gibt es zum Glück alle schon im Rossmann Onlineshop! Ich habe mich sofort in ein Produkt verliebt – natürlich bin ich dem Rat meiner lieben Mama treu geblieben und setze auch heute noch auf natürliche Lippenstiftfarben und insgesamt ein eher reduziertes Makeup. Mein absoluter Favorit ist der „Ultra HD Matte Lipcolor“ – ein Lippgloss ohne Gloss, sondern wie der Name schon sagt, matt und samtig. Die Farbe hält einen ganzen Abend und fühlt sich dabei an wie eine Pflege. Mein gesamter Look geht so

Revlon_Rossmann_LaLeonella

„Die Liebe hat immer Recht .. die Liebe zum Detail auch!“ weiterlesen

Traveller mit Haut und Haar!

Nach meiner herrlichen Kubareise kam nun eine Woche später Spanien an die Reihe – Mallorca um genau zu sein. Von einem in den nächsten Sommer – nicht schlecht wenn man zu Hause in Deutschland den Eindruck bekommt, der Sommer würde dieses Jahr einfach aussetzen. Für mich gehört das viele Reisen mittlerweile zu meinem „normalen“ Leben dazu – meine Freundinnen haben das Gefühl, sie führen eine Fernbeziehung mit mir – obgleich ich ja eigentlich in Berlin wohne.

Aussie_Hair

Das Reisen ist Teil meines Berufs geworden, wofür ich sehr dankbar in, wer wünscht sich nicht, dem Winter zu entfliehen und stattdessen ein paar Monate in der Sonne sein zu dürfen. Allerdings bestehen diese Trips lange nicht nur aus Freizeit, ganz im Gegenteil – ich arbeite – anders könnte ich mir diesen Luxus niemals leisten. So habe ich dieses Jahr schon fast mehr Zeit im Ausland als zu Hause verbracht. Umso wichtiger ist es für mich immer ein bisschen was von zu Hause dabei zu haben – am schönsten ist es natürlich wenn Freunde und Familie zu Besuch kommen. Aber auch schlichtweg nützliche Dinge müssen beachtet werden – jeder kennt es, jeder hat sich darüber schon unheimlich geärgert. Am Flughafen die Flüssigkeiten nicht ordentlich verpackt oder sogar zu große Flaschen dabei gehabt. Diese Parfums, Tigelchen und Shampoos landen dann unverzüglich in einer großen gelben Tonne (ich habe jedes Mal das Gefühl die Security Mitarbeiter tun das mit einem leicht süffisanten Lächeln) … Viele teure Düfte und Lieblingscremes später habe ich dazu gelernt und fliege mittlerweile ausschließlich mit flugtauglichem Beauty-Stuff. So wie mein neues Lieblingsset, Aussome Hair Travel Set, welches mir von Aussie zur Verfügung gestellt wurde. Das Set beinhaltet jeweils eine kleine Flasche „Miracle Moist Shampoo, Conditioner & die 3 Minute Miracle Reconstructor Intensivkur“ die mit 75 ml befüllt sind. Der Name ist bei dieser Serie Programm, sie wirkt nämlich tatsächlich Wunder. Seit Jahren leide ich unter feinem und brüchigem Haar, Chlor, – Salzwasser und Sonne machen die Struktur meiner Haare logischerweise nicht besser. Umso mehr habe ich mich über das Travel Set von Aussie gefreut – die Produkte versorgen das Haar mit Feuchtigkeit und verleihen meinem Haar neuen Glanz – dabei wirken sie kein bisschen beschwerend. Außerdem ist mir aufgefallen, dass meine Haare sich insgesamt stabiler und fülliger anfühlen, soll heißen, sie brechen viel weniger und bleiben länger geschmeidig (was bei meinem Haar ein echtes Wunder ist) – könnte an dem Macadamianuss-Öl oder dem Melissenblätter-Extrakt liegen, das in den Produkten verwendet wird. Natürlich gibt es zu dem praktischen Travelset (75ml) auch die Originalgrößen mit mehr Inhalt. Zu Hause verwende ich also die Aussie Repair Miracle Serie mit Shampoo, Conditioner und der 3 Minute Miracle Reconstructor Intensivkur (übrigens mein absolutes Lieblingsprodukt – seit dem ich es verwende glänzen meine Haare wieder).

Aussie_Hair „Traveller mit Haut und Haar!“ weiterlesen

Heatwave // new Work

Passend zum Wetter heute nur ein schneller Verweis auf meine aktuellsten Arbeiten als Art Direktorin und Stylistin. Diese tolle Strecke habe ich vor einigen Wochen in Kapstadt mit Stephan Glathe realisiert. Das Model ist Emma Ellis Brown aus Kapstadt und für das wunderschöne Make-up und die Haare ist Susanna Jonas verantwortlich. Ich liebe die Srecke – noch mehr Arbeiten findet Ihr auf der neu gelaunchten Seite meiner Agentur BIGOUDI. Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

Leonie_Gerner_Stylist_Artdirector

Leonie_Gerner_Stylist_Artdirector

Leonie_Gerner_Stylist_Artdirector „Heatwave // new Work“ weiterlesen

Kleine Liebeserklärung!

Wir haben ja alle schon nicht mehr daran geglaubt – aussetzten würde der Sommer dieses Jahr, niemals wieder kehren, dachten wir uns! Aber nein, auch dieses Jahr kam der Sommer mit einem Schlag, ohne Anklopfen ohne Vorwarnung – einfach so, zack war er da! Herrlich!

Die ersten Tage am See dieses Wochenende und auch heute sitze ich am Fenster meiner neuen Wohnung, die großen Kreuzrahmenfenster weit geöffnet, die Blumen auf dem Fensterbrett und den Bikini unterm Kleid. Draußen fliegen die Pollen, es sieht aus als würde es schneien, die Luft duftet nach Lindenblüten! Was will man mehr, da kann mich selbst die Baustelle nebenan nicht von meinem Glücksgefühl runter holen. Fehlt nur noch eins: EIS! Eine große Waffel mit mindestens zwei Kugeln Eis – für mich der Inbegriff von Sommeranfang. Als kleines Mädchen habe ich zu dieser Zeit immer eine Mark von meiner Mama bekommen, dafür hat man damals (oh Gott ich kling so uralt) noch zwei Kugeln bekommen. Heute ist das etwas anders, aber das stört mich nicht, Eis mit Sahne und am besten noch Streußeln obendrauf – meine Definition von Sommer (zusammen mit dem Bikini unterm Kleid und dem Badehandtuch auf dem Gepäckträger). In diesem Sinne wüsche ich Euch einen wundervollen Start in die schönste Zeit des Jahres – macht es Euch so schön wie möglich, esst viel Eis und seid glücklich über jeden Tag! Happy Monday

Berlin_Summer

Berlin_Summer

 

Unsere Reise Nach Kuba

Und jetzt ist schon wieder eine Woche vergangen, seitdem ich aus Kuba zurück bin, die Zeit rast! Wollte ich Euch doch eigentlich schon viel eher davon berichten. Um ehrlich zu sein habe ich mich etwas darum gedrückt, es ein wenig vor mir her geschoben. Warum? Ganz einfach, ich tue mich ein bisschen schwer den Anfang zu finden – viel zu viel ist passiert, viele Menschen sind uns begegnet und wir haben die unterschiedlichsten Seiten Kubas kennenlernen dürfen.

Kuba_Reise_La_Leonella

Heute habe ich endlich die Ruhe und die Zeit Euch ein bisschen was über dieses atemberaubende Land zu erzählen. Aber der Reihe nach. Ich bin also Mitte letzten Monats zusammen mit meinem Bruder in den Flieger in Berlin Tegel eingestiegen, auf dem Weg nach Kuba. Ich durfte nur Handgepäck mitnehmen, hat mir mein Bruder befohlen (ich hatte einen Trolly einen großen Rucksack und eine weitere Tasche dabei …) mit im Gepäck: kein großer Plan und kein Wort Spanisch. Das klappt auch mit Englisch – dachten wir – das bekommen wir hin – versicherten wir uns. Immerhin: die ersten Zwei Stopps hatte ich im Vorhinein geplant und auch eine ungefähre Route machten wir uns vor Antritt der Reise. Der Rest sollte Freestlye und spontan passieren – typisch. Ich muss dazu sagen – ich bin keine gute Planerin, lasse Dinge gerne auf mich zukommen und verliere mich gerne mal in Details. Mein Bruder allerdings ist noch viel weniger Organisationstalent – sodass ich das Ruder in die Hand nehmen musste. Mit Erfolg wie wir schnell feststellten – mein Planungsvermögen scheint besser ausgeprägt als erwartet. So wurden wir am Flughafen in Varadero – einem klassischen Touristenort (aber dazu später mehr) – von einem alten Amischlitten abgeholt und zu unserer ersten Unterkunft in Mantanzas gebracht.

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Hier in der Provinz Havannas angekommen erkundeten wir sogleich unsere neue Umgebung – die Casa Villa Marienzo (absolut zu empfehlen) von Elko lag nah des Strandes – und nur wenige Gehminuten zum Stadtzentrum – eine ganz bezaubernde Familie mit denen wir wohnten. Jetzt im Nachhinein betrachtet aber eher einer der etwas weniger spektakulären Stopps – was aber am ehesten am schlechten Wetter in den ersten drei Tagen gelegen hat. Unser nächster Stopp: Havanna und ab jetzt ging Kuba erst richtig für uns los – das Wetter wunderschön, die Stadt atemberaubend – diese Schönheit des Zerfalls dieser einst so herrschaftlichen Stadt so hautnah erleben zu dürfen beeindruckte mich, zugleich schwingt eine gewisse Tragik durch die schmalen Gassen der Altstadt Havannas.

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Überall begegneten uns neue Überraschungen, beeindruckende Menschen und versteckte Schätze. Unsere zweite Casa (Hostal Aissa), im Centro Havannas war die wohl schönste während des gesamten Aufenthaltes – die Casabesitzerin war eine junge Salsatänzerin und sprach fließend Englisch – damit sollte sie jedoch die einzige während unserer Kubareise bleiben. Sie war es, die uns viele wunderbare Tipps gab während unseres Aufenthalts in Havanna. So erkläre sie uns wie wir zum Beispiel mit unserem Geld umgehen sollten – ich wusste vorher nicht, das es zwei Währungen, nämlich die für Einheimische (CUP sehr schwierig zu bekommen) und für Touristen (CUC) gibt. Während der ersten Tage wurden wir darum dermaßen über den Tisch gewogen, dass wir wohl ein Drittel unserer Urlaubskasse schon dann auf den Kopf hauten. Doch das kümmerte uns nicht – wir tauchten von Tag zu Tag tiefer in die Stadt ein und erlebten unbeschreibliche Momente – ob durch Menschen, Natur oder Geschichte geprägt. Am siebten Tag unserer Reise ging es dann raus aus dem Trubel der Stadt rein in die blühende Natur Kubas – nach Vinales um genau zu sein.

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Ein kleiner, recht touristischer, jedoch ganz bezaubernder kleiner Ort. Hier trafen wir alte Freunde wieder, die wir zuvor schon in Havanna kennenlernten – gemeinsam erkundeten wir diese wahnsinnige Natur, deren Gebirge aus Kalksteinen bestehen und somit ganz sonderbare runde Formen aufweisen – wir kauften Zigarren, lernten etwas über deren Herstellung und natürlich, wir wären nicht nach Kuba gefahren ohne besonders guten Rum zu trinken. Als Abschluss zu diesem Ort gönnten wir uns einen Tag auf einer kleinen karibischen Insel mit dem Namen Cayo Levisa – ein Ort wie aus dem Bilderbuch – weiße Strände, Palmen bis zum Himmel und ein Wasser dessen Farbe noch nicht erfunden wurde. Uns blieben die Münder weit offen stehen, dass hatten wir beim besten Willen nicht erwartet. Zurück in Vinales galt es eine Entscheidung zu treffen – geht es weiter mit dem Bus nach Trinidad was im Westen der Insel liegt und uns etwa acht Stunden Fahr bedeuten würde, oder zurück nach Havanna. Hätten wir noch ein paar tage mehr gehabt wäre ich auf jeden fall noch nach Trinidad gefahren – doch das hätte uns locker zwei Tage gekostet, also entschlossen wir uns zurück nach Havanna zu fahren. Die Tage verflogen und wir mit Ihr durch diese unbeschreibliche Stadt – wir trafen neue Leute, verliebten uns noch ein bisschen mehr in diesen Ort und fanden weitere unglaubliche Locations. Eine unsere liebsten Bars zum Beispiel wo wir fast jeden Abend einen (oder zwei oder drei) Mojitos zu uns nahmen war die Bar „El DANDY“ diese liegt sehr zentral im Herzen der Altstadt Havannas – weiter entdeckten wir (dank eines Tipps meiner Freundin Therese) das Restaurant La Guardia, dieses Restaurant ist ein Muss für jeden der mal in Kuba ist – nicht nur des guten Essens wegen (was sehr selten auf Kuba ist) die Dachterrasse und das Haus machen diesen Ort magisch.

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Hoch über den Dächern Havannas zu sitzen, die Lichter der Nacht zu beobachten und kubanischer Salsamusik zu lauschen, machen diesen Ort einzigartig. Was die Musik angeht ist Kuba tatsächlich genau wie man es sich vorstellt, aus jeder kleinen Gasse aus jedem Haus jedem Fensterchen klingt Salsamusik, Menschen tanzen in den Höfen, Kinder spielen bis tief in die Nacht auf den Straßen. Kuba ist in Bewegung – Tag und Nacht, und alle sind dazu eingeladen mitzumachen. Hier fühlt man sich nicht als Tourist solange man sich mit den Locals anfreundet und zulässt sich ein bisschen treiben zu lassen. Nach aufregenden 12 Tagen durch Kuba entschieden wir uns letztendlich noch ein bisschen Strand und Meer zu gönnen – und da unser Flieger von Varadero zurück nach Berlin ging, passte es ideal, die letzten Tage am Beach ausklingen zu lassen. Der Ort: viel zu touristisch, der Strand: der Hammer – kilometerlanger weißer Sandstrand und so türkisfarbenes Wasser wie ich es nie zuvor gesehen habe. Am 2. Mai feierten wir dann ganz gemütlich und nur zu zweit den Geburtstag meines Bruders – und lernten im Anschluss noch zwei Kerle aus Köln kennen mit denen wir den letzten Abend zu einem rumreichen Abend auf Kuba machten – inklusive nachts Baden gehen und alle Klamotten am Strand verlieren. Ein besseren Abschluss hätten wir uns für diesen unglaublichen Trip nicht wünschen können – und ich mir keinen besten Reisepartner – auf unsere nächste reise Constantin.

Kuba_Reise_La_Leonella

IMG_Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Kuba_Reise_La_Leonella

Wetterfrosch

Nun habe ich mich ja die letzten Wochen ziemlich rar gemacht hier auf dem Blog – das lag einzig und allein daran, dass ich auf Kuba so ungefähr kein Internet hatte – wenn ich mal ein Bild auf Instagram hoch laden konnte habe ich schon echtes Glück gehabt.

Aber der Reihe nach, bevor ich Euch von meinem unglaublichen Trip, zusammen mit meinem Bruder, durch Kuba berichte, gibt es heute zum Start der Woche erst mal ganz klassisch einen Look der, wie ich finde, ganz gut zu diesem etwas seltsamen Wetter hier in Deutschland, passt. Ich frage mich wirklich (und das soll nicht überheblich klingen), wie es Menschen schaffen, tatsächlich sechs Monate in dieser ungemütlichen Kälte, aushalten können. Ich nenne dieses Wetter gerne Depressionswetter, denn, mal Hand auf’s Herz, was soll das sonst sein. Ich mache die Augen auf und alles was ich sehe ist grau in grau im Mix mit unangenehmem Nieselregen. Genug gewettert, und auch wollte ich damit nicht assoziieren, dass ich dieses Outfit so gruselig wie das Wetter draußen finde. Ganz im Gegenteil, dieser Look weckt ein bisschen Hoffnung ohne dabei zu übermütig zu sein: Denim (G-Star) trifft Stoffhose (Asos) trifft Sonnenbrille (Spitfire). Unaufgeregt aber trotzdem cool – mein all-time-favorite! Und jetzt Daumen drücken für besseres Wetter!

Denim

Denim „Wetterfrosch“ weiterlesen

Frohe Ostern?

Für mich gilt es heute den Tag irgendwie rum zu bekommen, meine gesamte Family und so ziemlich alle Menschen mit denen ich heute den Tag am liebsten verbringen wollen würde, sind ausgeflogen. Da sitze ich nun, alleine vor meiner heißen Schokolade und meinem Stück Kuchen und anstatt Schokoosterhasen im Garten meiner Eltern zu suchen, arbeite ich. Muss ich mich ein bisschen verlassen fühlen? Vorhin hatte ich einen stillen Anflug von Panik, als ich vom dritten Cafe (alleine) abgewiesen wurde, weil alle Plätz von Familien und Pärchen reserviert waren. Da lief ich dann durch den Regen (das klingt theatralischer als es war), einen kleinen Kloß im Hals und meinen Laptop unterm Arm auf der Suche nach einem Car2go, der mir verwehrt blieb, da mein Handy abschmierte bevor ich den Wagen öffnen konnte. Toll! Ist das ein Ostern wie man es sich wünscht? Nicht wirklich, mittlerweile habe ich es überwunden, sitze in einem netten Cafe, teile mein „Elend“ mit dem ziemlich verkaterten Typen hinter der Bar und tippe Euch diesen kleinen Text. Und ich muss sagen, es geht mir immer besser, der Verkaterte hat einen exzellenten Musikgeschmack und vor mir sitzt eine (etwas zickige) Mutter mit Kind und Mann und irgendwie ist’s gerade auch ganz schön mal wieder allein zu sein und zu erkennen, dass es vollkommen in Ordnung ist. In diesem Sinne – Frohe Ostern! Und ich nehme meinen Satz vom Anfang zurück. Ps: Jetzt kommt sogar die Sonne raus!

„Frohe Ostern?“ weiterlesen